Mitte November hatte ich die wunderbare Gelegenheit, beim Microsoft-Blogger-Literaturwettbewerb #einfachmachen teilzunehmen. Die Grundfrage des Wettbewerbs drehte sich um die Zukunft von Literatur im digitalen Zeitalter und natürlich auch darum, mit welchen technischen Möglichkeiten heutzutage Literatur erschaffen werden kann.
Dabei wurden uns Teilnehmern von Microsoft ein Nokia Lumia und ein Surface Pro samt des Office356-Gesamtpakets zur Arbeit bereitgestellt - eine spannende Erfahrung, die ich an anderer Stelle noch ausführlicher behandeln werde. Heute will ich euch meinen Wettbewerbsbeitrag vorstellen, den ich mit der Hilfe meiner Facebook-Freunde und -Follower erstellt habe. Mein Grundgedanke war, wie man als Autor in der Zukunft auch arbeiten könnte, da ich das Sinnbild des Autors im Elfenbeinturm für nicht mehr zeitgemäß halte. Und da lag natürlich die Interaktion mit dem künftigen Leser und der künftigen Leserin auf der Hand.
Dabei wurden uns Teilnehmern von Microsoft ein Nokia Lumia und ein Surface Pro samt des Office356-Gesamtpakets zur Arbeit bereitgestellt - eine spannende Erfahrung, die ich an anderer Stelle noch ausführlicher behandeln werde. Heute will ich euch meinen Wettbewerbsbeitrag vorstellen, den ich mit der Hilfe meiner Facebook-Freunde und -Follower erstellt habe. Mein Grundgedanke war, wie man als Autor in der Zukunft auch arbeiten könnte, da ich das Sinnbild des Autors im Elfenbeinturm für nicht mehr zeitgemäß halte. Und da lag natürlich die Interaktion mit dem künftigen Leser und der künftigen Leserin auf der Hand.
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| Bild (c) Microsoft |
Nach diesem Folgetext gab es eine neue Frage, und so weiter - bis am Ende 'Anjas Tagebuch' in Kurzversion geboren war. Eine Frau, ein betrügerischer Mann, ihre Freundinnen, 28 Stunden Zeit für den Wettbewerb. Und eine Rache, die eiskalt serviert wurde. Viel Vergnügen beim Lesen - das Schreiben hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mit dem Gedanken spiele, aus Anjas Story ein Buch zu machen. Natürlich mit noch mehr Rache und noch mehr Schwanzlurchigkeit ... ;)
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Montag, 20. Mai - Auszug aus Anjas Tagebuch
Dieses verdammte Arschloch! Normalerweise benutze ich solche Worte nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich von meinem Freund spreche. Was heißt Freund! EXFREUND! Wir sind die längste Zeit ein Paar gewesen! Nie hätte ich von ihm erwartet, dass er auch zu der Sorte von blöden Schwanzlurchen gehört, die ihr angeblich kostbarstes Körperteil auch mit anderen Frauen benutzen würden, während sie in einer festen Beziehung sind. Aber hey, ich hatte ja auch gedacht, er würde mich nicht anlügen.
Total falsch gedacht! Jetzt ist es amtlich und nicht mehr zu leugnen. Außer ich hätte mir das Bild von ihm und seiner neuen Tussi aus dem Gehirn gebrannt. In meiner teuren Baumwollbatist-Bettwäsche haben sie es getrieben, zwischen meinen blütenweißen Kissen. Als wäre ich in seinem Leben nicht einmal vorhanden oder allenfalls de Inneneinrichter.
Eigentlich hatte er mir immer versichert, dass er nicht auf die billige Sorte Tussi steht. Also diese Art Mädels mit dem wasserstoffblonden Haar, bei dem man die Ansätze noch sehen kann. Mit T-Shirts, die über gepushten Brüsten spannen und auf denen in Glitzerschrift Begriffe wie "Superzicke" oder "Bitch" prangen. Die sich mehr über Schminke und Klamotten definieren als über die Bücher, die sie gerne lesen. Falsch gedacht! Ich muss so blind wie ein Backstein gewesen sein oder wollte es nicht sehen.
Dafür durfte ich dann umso genauer betrachten, wie sich mein EXFREUND mit seiner TUSSI durch unsere Kissen wühlt. Inklusive brünftigem Stöhnen und lautstarken "Ohohohohoh"-Geräuschen. Geräusche, die er bei mir definitiv nie gemacht hat.
Wahrscheinlich steht er auch auf Dirty Talk und hat sich bisher nie getraut, mir etwas zu erzählen. Ich weiß es nicht. Momentan frage ich mich eher, ob ich überhaupt etwas von dem weiß, wie er eigentlich ist. Oder ob er mir die ganze Zeit irgendetwas vorgespielt hat. Etwas weniger schwanzlurchiges und mehr Ehemanntaugliches.
Ich weiß nicht, was mir mehr wehtut. Dass er mich verarscht hat oder dass er mich ausgerechnet mit so einer Frau betrogen hat. Wenigstens war er beschäftigt genug, um nicht zu bemerken, dass ich ihn in flagranti ertappt habe.
Dieses verdammte Arschloch! Normalerweise benutze ich solche Worte nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich von meinem Freund spreche. Was heißt Freund! EXFREUND! Wir sind die längste Zeit ein Paar gewesen! Nie hätte ich von ihm erwartet, dass er auch zu der Sorte von blöden Schwanzlurchen gehört, die ihr angeblich kostbarstes Körperteil auch mit anderen Frauen benutzen würden, während sie in einer festen Beziehung sind. Aber hey, ich hatte ja auch gedacht, er würde mich nicht anlügen.
Total falsch gedacht! Jetzt ist es amtlich und nicht mehr zu leugnen. Außer ich hätte mir das Bild von ihm und seiner neuen Tussi aus dem Gehirn gebrannt. In meiner teuren Baumwollbatist-Bettwäsche haben sie es getrieben, zwischen meinen blütenweißen Kissen. Als wäre ich in seinem Leben nicht einmal vorhanden oder allenfalls de Inneneinrichter.
Eigentlich hatte er mir immer versichert, dass er nicht auf die billige Sorte Tussi steht. Also diese Art Mädels mit dem wasserstoffblonden Haar, bei dem man die Ansätze noch sehen kann. Mit T-Shirts, die über gepushten Brüsten spannen und auf denen in Glitzerschrift Begriffe wie "Superzicke" oder "Bitch" prangen. Die sich mehr über Schminke und Klamotten definieren als über die Bücher, die sie gerne lesen. Falsch gedacht! Ich muss so blind wie ein Backstein gewesen sein oder wollte es nicht sehen.
Dafür durfte ich dann umso genauer betrachten, wie sich mein EXFREUND mit seiner TUSSI durch unsere Kissen wühlt. Inklusive brünftigem Stöhnen und lautstarken "Ohohohohoh"-Geräuschen. Geräusche, die er bei mir definitiv nie gemacht hat.
Wahrscheinlich steht er auch auf Dirty Talk und hat sich bisher nie getraut, mir etwas zu erzählen. Ich weiß es nicht. Momentan frage ich mich eher, ob ich überhaupt etwas von dem weiß, wie er eigentlich ist. Oder ob er mir die ganze Zeit irgendetwas vorgespielt hat. Etwas weniger schwanzlurchiges und mehr Ehemanntaugliches.
Ich weiß nicht, was mir mehr wehtut. Dass er mich verarscht hat oder dass er mich ausgerechnet mit so einer Frau betrogen hat. Wenigstens war er beschäftigt genug, um nicht zu bemerken, dass ich ihn in flagranti ertappt habe.
